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Ikonen - von griech. eikon, deutsch Bild, Abbild - sind Verkündigung des Glaubens und Einladung zum betrachtenden Gebet. Seit einigen Jahren gehören sie durch Herstellung und Verwendung in Liturgie und Alltag zu unseren Arbeits- und Lebensbereichen.
In der orthodoxen Kirche gibt es eine lange Tradition der Ikonenverehrung; die Maler von Ikonen - meist Mönche - malen im Auftrag der Kirche und gemäß vorgegebener Regeln, die handwerklich-künstlerisches Tun und Gebet verbinden. Die Ikonen, die bei uns hergestellt werden, entstehen nach den Regeln der orthodoxen Tradition und auch die verwendeten Materialien entsprechen den alten Vorgaben: Holz, Stoff, Haut- oder Knochenleim, Kreide, Gold, Farbpigmente, Eigelb, Leinöl- oder Harzfirnis. Dies wurde im Dezember 2004 vom Patriachat von Rumänien durch eine “Attestierung” bestätigt. [Patriachat von Rumänien, Patriachatsverwaltung, Kommission für kirchliche Malerei, Dokument Nr. 4093/2004]
Die Entstehung einer Ikone ist ein langsamen Prozess aus aufeinanderfolgenden Phasen und Schichten, denen bestimmte Meditationsthemen zugeordnet sind:
(1) Kreidegrund Leben braucht ein Fundament (2) Vergoldung die Herrlichkeit Gottes (3) dunkle Farben wer zum Licht gelangen will, darf dem Dunkel nicht ausweichen (4) Licht und Aufhellung der Weg des Menschen ist ein Weg vom Dunkel zum Licht (5) Gesichter Gott und die Heiligen sind lebendige Personen (6) Beschriftung der Segen des Malers für sein Bild
Zum Malen einer Ikone, die für andere bestimmt ist, gehört das fürbittenden Gebet für ihren künftigen Besitzer und die Menschen in ihrer Umgebung.
Hier möchten wir Ihnen ein paar Beispiele bei uns entstandener Ikonen zeigen. Wenn Sie Interesse am Kauf oder an der Bestellung einer Ikone haben, setzen Sie sich bitte über den Klosterladen mit uns in Verbindung
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